Satan ist der Vater der Lüge (Johannes 8,44) und er lügt, betrügt und täuscht unentwegt. Die beiden größten und folgenreichsten Lügen sind aber wohl,
1.) dass er (d. h. Satan) selber gar nicht existiere
2.) dass der Mensch, wenn er auf die Welt kommt, nicht erlösungsbedürftig und "nur gut" sei.
Das Ziel der ersten Lüge ist klar: Wenn Menschen glauben, es gäbe Satan nicht, werden sie sich auch nicht vor seinen Angriffen in Acht nehmen und sich zu schützen versuchen – sie werden also zur leichten Beute.
Die zweite Lüge hat das Ziel, dass die Menschen glauben, sie seien eigentlich von Natur aus "perfekt" und sie bräuchten Gott und sein Heilswerk gar nicht. Dieser Lüge gemäß gibt es keine Erbschuld gegenüber Gott (somit ist der Mensch nicht erlösungsbedürftig und braucht Gott eigentlich nicht) und keine Konkupiszenz. D. h. der Mensch ist, von dieser Lüge ausgehend, "nur gut". Negative Eigenschaften wie Habgier, Egoismus usw. sind lediglich die Folgen ungerechter sozialer oder politischer Strukturen, sind also Prägungen. Ein Irrtum, der dem Marximus zugrunde liegt und dafür gesorgt hat, dass er scheiterte.
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