Frage an „KI“
„Wie beschreibt die Bibel die Verkommenheit einer ganzen Generation?“
Die Bibel beschreibt die Verkommenheit einer Generation oft als einen Zustand, in dem die Menschen sich kollektiv von Gott abwenden und moralisch sowie geistlich „entarten“. Dabei werden spezifische Begriffe und Bilder verwendet, um die Tiefe dieser Zerrüttung zu verdeutlichen:
1. Radikale innere Verdorbenheit (Sintflut-Generation)
In der Urgeschichte wird die Verkommenheit der Menschheit vor der Sintflut als ein totaler Verlust moralischer Integrität beschrieben:
- Genesis 6,5: „Da aber der Herr sah, dass der Menschen Bosheit groß war auf Erden und alles Dichten und Trachten ihres Herzens nur böse war immerdar“. Hier wird betont, dass nicht nur einzelne Taten, sondern die gesamte innere Motivation und Vorstellungskraft der Menschen korrumpiert waren.
2. Die „verkehrte und abtrünnige“ Generation
Das Neue Testament nutzt oft das griechische Wort skoliós (krumm, verdreht), um eine Generation zu beschreiben, die das Ziel verfehlt:
- Verdrehtheit: Petrus fordert in seiner Pfingstpredigt dazu auf, sich vor dieser „verdrehten Generation“ zu retten (Apostelgeschichte 2,40). Dies beschreibt ein Verhalten, das „aus der Form geraten“ ist und nicht mehr dem göttlichen Standard entspricht.
- Ehebruch und Unglaube: Jesus bezeichnete seine Zeitgenossen mehrfach als eine „böse und ehebrecherische Generation“ (Matthäus 12,39). „Ehebrecherisch“ ist hier im übertragenen Sinn als geistliche Untreue gegenüber Gott zu verstehen.
3. Verlust der Gottesfurcht und moralisches Chaos
In den prophetischen Schriften und Psalmen wird Verkommenheit oft durch konkrete soziale Symptome sichtbar gemacht:
- Gewalt und Unrecht: Eine verkommene Generation zeichnet sich durch die Unterdrückung der Schwachen und den Verlust von Wahrheit aus.
- Gottesvergessenheit: Das Vergessen der Taten Gottes führt laut Psalm 78,8 zu einer Generation, die „ihr Herz nicht festmacht und deren Geist nicht treu an Gott hält“.
4. Endzeitliche Verkommenheit
Für die „letzten Tage“ zeichnet die Bibel ein Bild extremer Selbstsucht:
- 2. Timotheus 3,1-5: Hier wird eine Generation beschrieben, in der die Menschen „eigenliebig, geldgierig, prahlerisch, hochmütig [...] den Eltern ungehorsam, undankbar“ sind und „mehr das Vergnügen lieben als Gott“. Das Besondere hierbei ist der „Schein der Frömmigkeit“, während die Kraft des Glaubens innerlich verleugnet wird.
Zusammenfassend lässt sich sagen: Die Bibel sieht Verkommenheit nicht nur als Summe einzelner Fehler, sondern als einen Zustand der Entfremdung, bei dem die moralische Ausrichtung (das „Herz“) einer ganzen Gruppe von Menschen dauerhaft vom Guten wegführt.
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»Lasst euch retten vor diesem verdorbenen Geschlecht!«
(Apostelgeschichte 2,40)
Gehören wir zu dieser korrupten Generation?
Wir wurden hineingeboren und tragen Mitverantwortung dafür. Keiner von uns ist so, wie er sein sollte, „denn alle haben gesündigt und die Herrlichkeit Gottes verloren“ (Römer 3,23)....[www.]
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