19 Aber der feste Grund Gottes bleibt bestehen und trägt dieses Siegel: Der Herr kennt die Seinen!, und: Jeder, der den Namen des Christus nennt, wende sich ab von der Ungerechtigkeit!
20 In einem großen Haus gibt es aber nicht nur goldene und silberne Gefäße sondern auch hölzerne und irdene, und zwar die einen zur Ehre, die anderen aber zur Unehre.
21 Wenn nun jemand sich von solchen reinigt, wird er ein Gefäß zur Ehre sein, geheiligt und dem Hausherrn nützlich, zu jedem guten Werk zubereitet. (2. Tim 2:19-21, Schlachter)
2,19 ...Ein Siegel ist ein Zeichen des Eigentümers und auch ein Sinnbild für Garantie und Sicherheit. So zeigt das Siegel auf Gottes »Grund«, dass er diejenigen besitzt, die wahre Gläubige sind. Das Siegel ist auch eine Garantie dafür, dass alle, die sich bekehrt haben, die Echtheit ihres neuen Lebens beweisen werden, indem sie sich von Ungerechtigkeit fernhalten.
2,20 Unsere Auslegung des hier verwendeten Bildes lautet, dass das »große Haus« die allgemeine Christenheit ist.
Im weiteren Sinne gehören zur Christenheit Gläubige und Namenschristen – diejenigen, die wirklich wiedergeboren sind, und diejenigen, die sich nur äußerlich zum christlichen Glauben bekennen.
»Goldene und silberne Gefäße« wären demnach die echten Gläubigen.
»Hölzerne und irdene« Gefäße bezieht sich nicht im Allgemeinen auf Ungläubige, sondern insbesondere auf diejenigen, die schlechte Arbeiter sind und Irrlehren verbreiteten, wie etwa Hymenäus und Philetus (V. 17).
Man sollte zu diesen Gefäßen bestimmte Dinge anmerken. Zunächst einmal gibt es eine wichtige Unterscheidung hinsichtlich der Materialien, aus denen die Gefäße gemacht sind. Zweitens gibt es unterschiedliche Arten, diese Gefäße zu gebrauchen. Und schließlich unterscheiden sie sich bezüglich ihrer endgültigen Bestimmung. Die hölzernen und irdenen Gefäße werden irgendwann weggeworfen, doch die goldenen und silbernen werden ihres Wertes wegen behalten.
Der Ausdruck »einige zur Ehre, die anderen zur Unehre« ist verschieden ausgelegt werden. Einige sind der Ansicht, dass »Unehre« einfach weniger Ehre bedeutet. In diesem Fall würden alle Gefäße für wahre Gläubige stehen, wobei einige für ehrenvollere und andere für bescheidenere Aufgaben benutzt werden.
Andere sind der Ansicht, dass die Gefäße »zur Ehre« sich auf Männer wie Paulus und Timotheus beziehen, während die Gefäße »zur Unehre« auf solche Männer wie Hymenäus und Philetus Bezug nehmen.
(William Macdonald)
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