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"Es gibt nur einen Weg zu Gott..."

25 Ihn hat Gott zum Sühnopfer bestimmt, [das wirksam wird] durch den Glauben an sein Blut, um seine Gerechtigkeit zu erweisen, weil er die Sünden ungestraft ließ, die zuvor geschehen waren,
26 als Gott Zurückhaltung übte, um seine Gerechtigkeit in der jetzigen Zeit zu erweisen, damit er selbst gerecht sei und zugleich den rechtfertige, der aus dem Glauben an Jesus ist.
(Rö 3:25-26, Schlachter)

Es gibt nur einen Weg zu Gott: den Glauben an das Sühnopfer Jesu. Doch was ist mit den Menschen, die in einer Zeit vor Jesu Kreuzigung gelebt haben? Sind diese vom Heil ausgeschlossen? …
Was ist mit denen, die starben, als Christus noch gar nicht gekreuzigt war?
Wie soll mir ein Brot, das erst in 1000 Jahren kommt, heute mein Hunger stillen?

Wie kann Gott Menschen aus dem Alten Testament, wie Abraham, Isaak und Jakob Mose oder David, damals schon in den Himmel eingelassen haben, ohne dass zuvor ein Tropfen Versöhnungsblut für sie geflossen war?
Wie konnten Henoch ohne Sühnopfer, ohne geschehenes Sühnopfer zum HERRN entrückt und Ilija mit feurigen Wagen in die Gegenwart Gottes aufgenommen werden?

William Macdonald schreibt:
Das vollendete Werk Christi verkündigt Gottes »Gerechtigkeit« zur Vergebung der »Sünden«, die der Vergangenheit angehören. Das bezieht sich auf die Sünden, die vor dem Tode Christi begangen wurden. Von Adam bis Christus erlöste Gott die Menschen, die an ihn glaubten, auf der Grundlage der Offenbarung, die er ihnen jeweils gegeben hat.
Abraham z. B. Glaubte Gott, und das wurde ihm zur Gerechtigkeit angerechnet (1. Mose 15,6). Doch wie konnte Gott das gerechterweise tun? Für ihn war doch kein sündloses Opfer geschlachtet worden. Das Blut eines vollkommenen Opfers war noch nicht vergossen worden.
Mit anderen Worten, Christus war noch gar nicht gestorben. Die Schuld war noch nicht beglichen. Gottes gerechten Ansprüchen war noch nicht Genüge getan worden. Wie konnte dann Gott die gläubigen Sünder des AT erlösen?

Die Antwort lautet, dass Christus zwar noch nicht gestorben war, doch Gott schon wusste, dass er sterben würde. So erlöste er die Menschen auf der Grundlage des noch zukünftigen Werkes Christi. Auch wenn die Heiligen des AT noch nichts von Golgatha gehört hatten, schrieb er ihnen den Wert des Werkes Christi gut, wenn sie an Gott glaubten. In einem ganz realen Sinne war die Errettung der Gläubigen des AT »ein im Voraus gewährter Gnadenakt«. Sie wurden aufgrund eines Kaufpreises erlöst, der noch zu zahlen war. Sie sahen auf das zukünftige Golgatha, auf das wir heute zurückblicken können.

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Wolfgang Wegert | Arche TV
(Predigttext: Römer 3,25-31)

Link:
https://www.youtube.com/watch?v=yE8-n4fjh5M


Verfasst: 25.04.2026, 04:51 Uhr
Editiert: 25.04.2026, 04:54 Uhr

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