8 Denn aus Gnade seid ihr errettet durch den Glauben, und das nicht aus euch — Gottes Gabe ist es; (Eph 2:8, Schlachter)
9 Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit.
10 Wenn wir sagen, dass wir nicht gesündigt haben, so machen wir ihn zum Lügner, und sein Wort ist nicht in uns. (1. Joh 1:9-10, Schlachter)
6 Wir wissen ja, dass unser alter Mensch mit ihm gekreuzigt ist, damit der Leib der Sünde vernichtet werde, sodass wir hinfort der Sünde nicht dienen. (Rö 6:6, Luther)
Wir alle sind tief in das Sündenloch gefallen, weil wir immer wieder gegen unser Gewissen gehandelt haben. Allein die Nachricht, daß Gott uns vergibt, ist wunderbar.
Aber die gute Nachricht Christi ist, daß er uns nicht nur vergibt, sondern uns auch aus der Macht der Sünde errettet.
Die Errettung soll von uns in drei Zeitformen erfahren werden – in der Vergangenheit Gegenwart und Zukunft.
Wir müssen zuerst von der Strafe der Sünde errettet werden. Dann müssen wir aus der Macht der Sünde errettet werden. Und schließlich werden wir aus der Gegenwart der Sünde errettet, wenn wir in den Himmel kommen.
Der erste Tei der Errettung betrifft die Vergebung unserer Sünden – die Entfernung der Schuld unserer Vergangenheit. Aber das reicht nicht aus. Wir brauchen Gottes Hilfe, um auch in Zukunft ein rechtschaffendes Leben zu führen. Dafür gibt uns Gott die Kraft.
Ich habe ein Geschichte gehört, die sich in einer psychiatrischen Anstalt zutrug. Man führte dort einen Test durch, um herauszufinden, ob die Patienten bereits so weit geheilt waren, daß sie wieder vernünftig denken konnten. Dazu führte man den Patienten in einen Raum, wo aus einem geöffneten Wasserhahn das Wasser herausströmte. Dann gab man ihm einen Eimer und einen Mopp und bat ihn, das Wasser aufzuwischen. Wenn der Patient dies tat, ohne vorher den Wasserhahn zuzudrehen, deutete das darauf hin, daß er noch nicht völlig normal denken konnte!
Das ist auch unser Problem. Es gibt in uns einen Wasserhahn, aus dem laufend Sünde heraussprudelt. Jesus wischt nicht nur die Sünden auf, die wir begangen haben. Er gibt uns auch die Kraft, den Hahn zuzudrehen. Ansonsten wäre das Evangelium absolut keine gute Nachricht.
(Zac Poonen)
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