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"Der Weg der gläubigen Frau..."

Der Weg der gläubigen Frau im Spannungsfeld zwischen Bibelwort und Zeitgeist

Wie kann und soll eine gläubige Frau heute leben und dem Herrn Jesus Christus nachfolgen?

Um diese Frage ist seit einigen Jahrzehnten ein ernster Kampf entbrannt. Tagtäglich findet ein Ringen um die Herzen und Gedanken der Kinder Gottes statt, ein Ringen, das letztlich in der Geisteswelt seinen Ausgangspunkt hat.
Die Auseinandersetzung darüber, welchen Weg die gläubigen Frauen heute in ihrem persönlichen Leben, in der Familie und in der Gemeinde einschlagen sollen, ist keinesfalls etwas Nebensächliches. Sie ist von großer Bedeutung für Gott und für die Menschen, und ihr Ausgang hat schwerwiegende Folgen.
Weshalb spielt sich dieser Kampf überhaupt ab? Eigentlich hat die Gemeinde Jesu Christi den Willen Gottes in bezug auf die Stellung und Lebensweise der Frau ja ein für allemal geoffenbart bekommen. Die Bibel, das Wort des lebendigen Gottes, gibt klare und deutliche Lehren und Anweisungen, welche Berufung die gläubige Frau in ihrer persönlichen Christusnachfolge und in der Gemeinde hat.
Diese Grundsätze sind von Gott gegeben und daher ewig und unveränderlich. Doch auf der anderen Seite sind wir Gläubigen in der heutigen Zeit mehr denn je den Einflüssen des Zeitgeistes, dem Denken und der Lebensweise dieser Welt ausgesetzt. Das Denken der Welt aber ist den Gedanken Gottes und den Lehren der Bibel völlig entgegengesetzt, und das ganz besonders in der Endzeit, in der wir leben.

Die heutigen Zeitgeistströmungen in der Frauenfrage
Das in der Welt heute vorherrschende Denken ist humanistisch, d. h. Es macht den Menschen zum Mittelpunkt und Maß aller Dinge, während Gott bestenfalls eine Randstellung einnimmt. Die Existenz des wahren Schöpfergottes, der auch Herrscher über diese Welt ist und in der Bibel Seinen Willen für uns bekanntgemacht hat, wird vom Zeitgeist verleugnet. Die Menschen meinen heute, jeder müsse selbst entscheiden, was gut und böse ist, was für ihn recht sei oder nicht.
In der Frauenfrage hat dies dazu geführt, daß die Grundsätze Gottes, wie sie die Bibel lehrt, seit etwa 50 Jahren radikal abgelehnt werden.
Der Mensch wird nicht mehr als Geschöpf Gottes verstanden, sondern als Produkt einer anonymen »Evolution«, als ein mutiertes Tier, das die Freiheit hat, alle Normen und Lebensregeln so zu bestimmen, wie es ihm paßt.
Die Rolle von Mann und Frau wird heute radikal umgedeutet und neu bestimmt, und zwar nach den willkürlichen Grundsätzen einer humanistischen Psychologie und Menschenlehre, die letztlich ihre Quellen in heidnischer Philosophie und Götzenreligion hat. Die Lehren der Bibel sind nach dieser Strömung reaktionär und überholt; sie unterdrücken angeblich den Menschen und hindern ihn an seiner Selbstverwirklichung.
Den Frauen redet diese Zeitgeistströmung ein, daß nur der Weg der »Emanzipation« (lateinisch für »Freilassung«) sie zum wahren Glück führen könne. Die Frauen, so wird immer wieder betont, müßten sich befreien von der »Versklavung« durch das christliche Frauenbild, von den einengenden, überholten, von Männern erfundenen Ordnungen der Bibel. Sie sollen für ihre Selbstentfaltung kämpfen, für bestimmenden Einfluß und Führungsaufgaben in allen Bereichen der Gesellschaft, für die »Gleichberechtigung« mit dem Mann.
In letzter Zeit geht diese »progressive« Strömung noch weiter und leugnet immer offener alle naturgegebenen und in der Schöpfungsordnung Gottes begründeten Unterschiede zwischen Mann und Frau.
Nach der neuen Lehre des »Gender Mainstreaming« sind alle diese Unterschiede angeblich anerzogen und durch eine unterdrückende Kultur bedingt; jeder Mensch könne und solle seine geschlechtliche Identität selbst definieren und nach seinem Ermessen ausleben. Das geht einher mit immer offenerer Bevorzugung lesbischer und homosexueller Lebensformen.
Wie das Wort Gottes einen solchen Weg beurteilt, zeigt uns eindrücklich Eph 2,1-3:

(...) auch euch, die ihr tot wart durch Übertretungen und Sünden, in denen ihr einst gelebt habt nach dem Lauf dieser Welt, gemäß dem Fürsten, der in der Luft herrscht, dem Geist, der jetzt in den Söhnen des Ungehorsams wirkt; unter ihnen führten auch wir alle einst unser Leben in den Begierden unseres Fleisches indem wir den Willen des Fleisches und der Gedanken taten; und wir waren von Natur Kinder des Zorns, wie auch die anderen.

Link:
https://info2.sermon-online.com/german/RudolfEbertshaeuser/Als_Frau_Zur_Ehre_Gottes_Leben_2008.pdf


Verfasst: 22.03.2026, 10:17 Uhr
Editiert: 22.03.2026, 10:34 Uhr

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