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„Auferstehung Christi ist eine neue Kraft“

Durch die Auferstehung Christi ist eine neue Kraft und eine neue Bewegung in die Welt gekommen. Sie ist die mittlere Bewegung zwischen der Schöpfungsbewegung, nach welcher Paulus sagt:

„In Ihm leben, weben und sind wir“

und zwischen der Bewegung an jenem Tag, da es heißt:

„Siehe, ich mache alles neu!“

Diese mittlere Bewegung währt immer fort, in ihr leben die Gläubigen als in ihrem Element, wie ein natürlicher Mensch in der Luft, wenn sie es schon nicht wissen.

Diese Bewegung ist die Herrlichkeit Christi, von der die Apostel so vieles reden.
Sie reduzieren ja fast alles auf die Auferstehung Christi, und Paulus wünscht so sehr, Christus und die Kraft seiner Auferstehung zu verstehen.

Diese Bewegung ist voller Freiheit; denn sie ist Gnade.

Sie ist ebensoviel als das Verdienst Christi, von dem man sagt, daß es vor- und rückwärts wirke; also haben auch die Gläubigen Alten Testaments diese Bewegung erfahren. Das Wort Bewegung ist biblisch gemäß Hebräer 12,26:

„Noch einmal will ich bewegen nicht allein die Erde, sondern auch den Himmel“

Diese drei Bewegungen werden zuletzt in eine zusammenlaufen, weil alles anders ist und webt, seitdem der Herr, der tot war, „lebt“.

Gebet
O ewiger Gott, lieblich ist es, den Sternenhimmel anzusehen, und doch zum Erschrecken; denn da sehen wir uns als ein Stäublein, das zwischen nichts und etwas hängt.
Wir zweifeln, ob du unter so unzählbarer Menge an uns denkst:
aber durch die Auferstehung Jesu bekommen wir einen ganz anderen Anblick des Himmels.
Dank sei dir, o auferstandener Heiland, daß du uns den ewigen Gott als einen Vater erkennbar gemacht hast!
Zeuch uns nach dir, damit wir seien, wo du bist, nicht in einem ungewissen Raum der Sterne, sondern als Wiedergeborene in deinem Tempel.

Amen

(Friedrich Christoph Oetinger 1702-1782, aus: „Heilige Philosophie“ Zeugnisse der Schwabenväter)
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[„Zeuch uns nach dir“ ist der Anfang eines alten geistlichen Kirchenliedes (oft als „Zeuch uns nach dir, so laufen wir“ bekannt), das im Jahr 1686 von Friedrich Funcke verfasst wurde. Es behandelt das Verlangen nach der Nachfolge Christi und dem Himmelsweg.]


Verfasst: 16.08.2026, 07:06 Uhr
Editiert: 21.08.2026, 10:52 Uhr

Kommentare zu diesem Blogeintrag

  • mpeace24 schrieb am 16.08.2026 um 12:12 Uhr

    => Warum finden Menschen keine Ruhe mehr? (Karl Herrmann Kauffmann)

    Die Welt wird immer hektischer, lauter und rastloser. Viele Menschen sind innerlich erschöpft, obwohl sie scheinbar alles haben. Die Bibel zeigt, dass die Endzeit von Angst, Orientierungslosigkeit und Unruhe geprägt sein wird.

    In dieser eindringlichen Predigt erklärt Karl-Hermann Kauffmann, warum diese Ruhelosigkeit nicht nur ein gesellschaftliches Problem ist, sondern auch eine geistliche Dimension hat. Doch Gott lässt uns nicht ohne Hoffnung: Jesus Christus lädt jeden Menschen ein, zu ihm zu kommen und wahre Ruhe für seine Seele zu finden.

    Warte nicht länger! Niemand weiß, wie viel Zeit ihm noch bleibt. Kehre heute zu Jesus Christus um, bekenne ihm deine Schuld und vertraue ihm dein Leben an. Nur er kann Sünde vergeben, Frieden schenken und dich für die Ewigkeit retten.

    „Kommt her zu mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen! Und ich werde euch Ruhe geben.“
    – Matthäus 11,28

    „Denn wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir.“
    – Hebräer 13,14

    Link:
    https://www.youtube.com/watch?v=4U5dl9N3VGQ