15 Glaubwürdig ist das Wort und aller Annahme wert, dass Christus Jesus in die Welt gekommen ist, um Sünder zu retten, von denen ich der größte bin.
16 Aber darum ist mir Erbarmung widerfahren, damit an mir zuerst Jesus Christus alle Langmut erzeige, zum Vorbild für die, die künftig an ihn glauben würden zum ewigen Leben. (1. Tim 1:15-16, Schlachter)
1,16 Das Vorhergehende erklärt, warum Paulus Barmherzigkeit widerfuhr. Er sollte zu einem Beispiel für die »Langmut … Jesu Christi« werden. So wie er der »erste Sünder« gewesen ist, so sollte er nun der Erste sein, der die unermüdliche Gnade des Herrn beweist. Wie William Kelly sagte, sollte er ein lebendiges Beispiel »für die göttliche Liebe« werden, »die sich über die größte Feindseligkeit erhebt, und für die göttliche Langmut, die den schlimmsten und hartnäckigsten Widerstand erlahmen lässt«.
Der Fall des Paulus sollte ein »Vorbild« werden. Die Bekehrung des Paulus sollte ein »Vorbild« für dasjenige sein, was Gott mit dem Volk Israel tun würde, wenn »aus Zion der Erretter« kommt (Röm 11,26).
In einem allgemeineren Sinne bedeutet dieser Vers, dass niemand verzweifeln muss, ganz gleich, wie verdorben er sein mag. Alle Menschen dürfen Zuspruch darin finden, dass auch ihnen Gnade und Barmherzigkeit zugeeignet werden kann, indem sie als bußfertige Sünder zu Gott kommen, weil er ja schon den ersten Sünder erlöst hat. Indem sie an ihn glauben, können auch sie »ewiges Leben« finden.
(William Macdonald)
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The love which draws us to him,
He calls us out to share;
He calls us to the margins
to be his presence there.
(J. Halloway)
Die Liebe, die uns zu Ihm zieht,
Er ruft uns auf, zu teilen;
Er ruft uns an die Ränder
um dort Seine Gegenwart zu sein.
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