14 Doch wenn ihr auch leiden solltet um der Gerechtigkeit willen, glückselig seid ihr! Ihr Drohen aber fürchtet nicht und lasst euch nicht beunruhigen;
15 sondern heiligt vielmehr Gott, den Herrn, in euren Herzen! Seid aber allezeit bereit zur Verantwortung gegenüber jedermann, der Rechenschaft fordert über die Hoffnung, die in euch ist, [und zwar] mit Sanftmut und Ehrerbietung; (1. Petr 3:14-15, Schlachter)
3,14 Doch man stelle sich vor, dass ein Christ wirklich einmal wegen seiner Treue zu Christus verfolgt wird. Was dann? Es ergeben sich drei Folgen:
1. Gott besiegt das Leid zu seiner Ehre.
2. Gott benutzt das Leiden, um andere zu segnen.
3. Gott segnet den Betreffenden, der um Seines Namens willen leidet.
Wir sollen Menschen nicht fürchten oder uns von ihren »Schrecken« nicht ängstigen lassen. Wie sehr lebten die Märtyrer doch nach dieser Einstellung.
Als Polykarp versprochen wurde, dass er freigelassen würde, wenn er Christus lästerte, sagte er: »Ich habe nun 86 Jahre lang Christus gedient, und er hat mir nie unrecht getan. Wie kann ich meinen König und Heiland lästern?« Und als der Prokonsul ihm drohte, ihn den wilden Tieren vorzuwerfen, antwortete er: »Es ist schön für mich, schnell aus diesem unglücklichen Leben erlöst zu werden.«
Schließlich drohte ihm der Herrscher, ihn bei lebendigem Leibe zu verbrennen. Polykarp sagte: »Ich fürchte nicht das Feuer, das nur kurz brennt: Du kennst nämlich das Feuer nicht, das ewig brennt.«
(William Macdonald)
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Through hordes of devils fill the land
all threat'ning to devour us,
we tremble not, unmoved we stand;
they cannot overpow'r us.
Let this world's tyrant rage;
in battle we'll engage!
His might is doomed to fail;
God's judgement must prevail!
One little word subdues him.
(1978 Lutheran Book of Worship)
Selbst wenn Horden von Teufeln das Land füllen
und uns alle zu verschlingen drohen,
zittern wir nicht, wir stehen unerschütterlich da;
sie können uns nicht überwältigen.
Lasst den Tyrannen dieser Welt toben;
wir werden ihn bekämpfen!
Seine Macht ist zum Scheitern verurteilt;
Gottes Urteil muss siegen!
Ein einziges kleines Wort bezwingt ihn.
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