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Stückwerkhafte Gedanken zur Losung am 7.4.2026
Der HERR schafft Recht den Waisen und Witwen und hat Fremdlinge lieb,
dass er ihnen Speise und Kleider gibt. Darum sollt ihr auch die Fremdlinge lieben.
5. Mose 10, 18-19
Der Lehrtext:
Da wird dann der König sagen zu denen zu seiner Rechten:
Kommt her, ihr Gesegneten meines Vaters, ererbt das Reich, das euch bereitet ist
von Anbeginn der Welt! Ich bin nackt gewesen und ihr habt mich gekleidet.
Matthäus 25, 34.36
Gott geht es immer auch um die Geringen, jene, die keine ausreichende Unter-
stützung erfahren würden, ja, an denen man sich sogar bereichern würde.
Das ist bis heute nicht anders. Eine gute Gesellschaft, ein Volk, das vorgibt,
Recht und Gerechtigkeit zu lieben, erkennt man daran, wie es mit seinen
"Geringen und Geringsten" umgeht.
Beim Volk Israel waren das die Waisen und die Witwen. Aber auch die fremden
Menschen, die fern von ihrer eigene Heimat und ihrem Zuhause unter dem Volk
Israel wohnten.
Bei uns können diese "Geringen" alte Menschen sein, sowohl Männer als auch
Frauen, die nicht ausreichend Geld zum Leben haben. Sie erhalten Hilfen des
Staates und eine Reihe von Vergünstigungen. Wobei immer der Einzelfall
angeschaut wird. Es sind auch Menschen, die durch eine Behinderung nicht am
Miteinander teilhaben können. Auch fremde Menschen bekommen Unterstützung.
Unterstützung alleine aber sagt noch nichts über die Herzenshaltung ihnen
gegenüber aus. Und eine Gruppe fällt ganz aus den Überlegungen heraus.
Es sind die werdenden Kinder und die vorhandenen Kinder, dazu auch ihre Eltern.
Die werdenden Kinder genießen immer weniger Schutz. Die Liebe erkaltet und
obwohl unser Land Menschen braucht, gibt es viel Geld aus, bei Abtreibungen
behilflich zu sein, und Menschen, die noch nicht geboren wurden, ihr zukünftiges
äußeres Sein wegzunehmen. In dem man ihr vorgeburtliches Sein tötet.
Der Mensch ist dann nicht mehr da. Man hat ihm das Recht genommen da zu sein.
Was immer man dir im Körper deiner Mutter angetan hätte, hinausgeschwemmt,
du wärst dann nicht da. Man hätte dir deine Existenz gestohlen.
So jammert die Gesellschaft über Rentensicherheit und trägt täglich zum Mord
zahlreicher Menschen bei. Das ist sehr widersprüchlich.
Die Rahmenbedingungen sind einfach immer noch nicht entsprechend,
dass man als Frau oder junge Frau, den Mut und die Freude haben kann,
das Kind auszutragen. Das ist der gesellschaftliche, politische Wille.
Die Frage sei erlaubt, wer das wirklich will.
Aber alle sollen wissen, mit dem Gebildet-Sein eines menschlichen Lebens
hat der Schöpfer sein "ja" gesagt. Und wer ihm gehorcht, der erfährt seine Gnade.
Er sieht die Not auch der vielen Frauen, die ihr Kind lieben und ihm zum Leben
verhelfen, egal was andere und die Gesellschaft sagt.
Der Staat nimmt sich hier Rechte, die ihm nicht zustehen. Es geschieht von
langer Handdurch die Veränderung des Sinnes der Menschen durch Propagieren
eines falschen Menschenbildes und einer falschen Wahrheit. Nämlich, dass
Wahrheit das ist, was die Mehrheit beschließt.
Das ist aber ein antichristlicher, ja auch nationalsozialistischer Gedanke.
Es ist die Verweigerung, den einen großen Fremdling, nämlich Gott selbst,
die Ehre zu geben.
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5. Mose 10, 12- 22
12 Nun, Israel, was fordert der HERR, dein Gott, noch von dir, als dass du
den HERRN, deinen Gott, fürchtest, dass du in allen seinen Wegen wandelst
und ihn liebst und dem HERRN, deinem Gott, dienst von ganzem Herzen
und von ganzer Seele,
13 dass du die Gebote des HERRN hältst und seine Rechte,
die ich dir heute gebiete, auf dass dir’s wohlgehe?
14 Siehe, der Himmel und aller Himmel Himmel und die Erde und alles,
was darinnen ist, das ist des HERRN, deines Gottes.
15 Und doch hat er nur deine Väter angenommen, dass er sie liebte, und hat
ihre Nachkommen, nämlich euch, erwählt aus allen Völkern, so wie es heute ist.
16 So beschneidet nun die Vorhaut eurer Herzen und seid hinfort nicht halsstarrig.
17 Denn der HERR, euer Gott, ist der Gott aller Götter und der Herr über alle
Herren, der große Gott, der Mächtige und der Schreckliche, der die Person nicht
ansieht und kein Geschenk nimmt
18 und schafft Recht den Waisen und Witwen und hat die Fremdlinge lieb,
dass er ihnen Speise und Kleider gibt.
19 Darum sollt ihr auch die Fremdlinge lieben; denn ihr seid auch Fremdlinge
gewesen in Ägyptenland.
20 Den HERRN, deinen Gott, sollst du fürchten, ihm sollst du dienen,
ihm sollst du anhangen und bei seinem Namen schwören.
21 Er ist dein Ruhm, und er ist dein Gott, der bei dir solche großen und
schrecklichen Dinge getan hat, die deine Augen gesehen haben.
22 Deine Väter zogen hinab nach Ägypten mit siebzig Seelen; aber nun
hat dich der HERR, dein Gott, zahlreich gemacht wie die Sterne am Himmel.
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Nun, kann man sagen, das gilt nur für Israel. Gilt dann die Wahrheit
der 10 Worte auf den Steintafeln auch nur für Israel?
So lässt Gott durch Micha kundtun:
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Micha 6, 8
Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist und was der HERR von dir fordert:
- nichts als Gottes Wort halten
- und Liebe üben [1]
- und demütig sein vor deinem Gott.
[1] Wörtlich: »nichts als Recht tun und Güte lieben«
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5. Mose 30, 14
14 Denn es ist das Wort ganz nahe bei dir, in deinem Munde und in deinem Herzen,
dass du es tust.
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Hier geht die Weisung an alle Menschen. Und es ist sehr einfach. Wer danach tut,
der erbt Leben und Segen. Wer nicht danach tut, erbt Leid und Fluch.
Mag es zu bestimmten Zeiten auch nicht so aussehen, sowohl wird letztendlich
der Segen sein über jene, die Gott von Herzen lieben, als auch der Fluch denen,
die an seinen Worten, an seiner Wahrheit vorüber gingen.
Und so bewegen sich die menschlichen Gesellschaften zwischen diesen beiden
Gegensätzen: Wahrheit und Lüge, Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit,
Barmherzigkeit und Unbarmherzigkeit. Denn Lüge führt zu Ungerechtigkeit,
und diese zieht die Unbarmherzigkeit hinter sich er. Es geht nicht anders.
Die Verantwortung vor Gott betrifft alle Menschen in einem Land.
Egal, ob das von Herzen geglaubt wird oder nicht. In Bezug auf den Bestand von
Gottes unumstößlicher Wahrheit hat das keinen Einfluss. Nicht der Glaube macht
die Wahrheit erst wahr.
Sondern sie steht einsam und felsenfest über aller Menschen Leben. Und es wird
geschehen, wer Gott vertraut, ihm seine Liebe glaubt, die er zuletzt in Jesus
Christus offenbart hat, der ist im Leben, und wird durch den Tod hindurch leben.
Wer es aber nicht tut, der bleibt in seinem Herzen bei sich und seiner Sünde.
Der Mensch bleibt weiterhin seinem Ego ausgeliefert.
Denn der Glaube, den Gott durch Jesus wirkt gründet sich auf Gottes Wahrheit.
Jesus selbst ist seine Wahrheit. Und er kam selbst als Fremdling in diese Welt.
Die Verse 18 und 19 sind mit dem Vers 17 durch ein "und" verbunden.
Die Verse 17 und 18 sind ein Satz, Vers 19 liefert die Begründung:
"17-19 Denn der HERR, euer Gott, ist der Gott aller Götter und der Herr über alle
Herren, der große Gott, der Mächtige und der Schreckliche, der die Person nicht
ansieht und kein Geschenk nimmt _u_n_d_ schafft Recht den Waisen und Witwen
und hat die Fremdlinge lieb, dass er ihnen Speise und Kleider gibt. _D_a_r_u_m_
sollt ihr auch die Fremdlinge lieben; denn ihr seid auch Fremdlinge gewesen in
Ägyptenland."
Es kommt jedem Land teuer zustehen, auch und gerade seiner Volkswirtschaft,
wenn gegen diese Worte verstoßen wird. Wir erleben es und wir werden es erleben.
Da kommen Millionen von Menschen in unser Land, in eine Land mit den besten
Ausbildungsmöglichkeiten, wir könnten sie lehren und ihnen Fertigkeiten lernen,
die sie mitnehmen könnten, wenn sie wieder heimkehren.
Aber sie bringen auch ihre Nöte, ihre Sichtweisen, und ihre Religionen mit sich.
Und unser Land, es lebt mehr Religion als Wahrheit. Religion will Gott Geschenke
machen, einen Beitrag leisten. Aber es ist genau anders herum: "Gott schenkt"!
Wenn wir Gott überhaupt etwas schenken können, dem, der keine Geschenke
annimmt, dann ist es unser ungehorsames Herz.
Das wäre auch das einzige Geschenk, und wir wären dazu auch aber in der Pflicht.
Denn er ist der Geber und Erhalter unseres Lebens.
Hat er da nicht einen Rechtsanspruch auf unser Leben?
Wer lässt denn das Blut noch in deinen Adern kreisen, wer gibt deinem Herzen
Befehl zu schlagen, und deinen Gedanken das Recht sich zu verbinden?
Erst wenn es nicht mehr funktioniert wirst du an den einen großen Fremden
denken, aber dann vielleicht vorwurfsvoll und ohne Dankbarkeit.
Warum nicht jetzt mit dem Dank beginnen, sich ihm zuwenden, dass er dir nahe
wird. Dankbarkeit ist eine Ausdrucksform der Liebe,
Liebe aber ist immer Wahrheit, Gerechtigkeit und Barmherzigkeit.
Gott hat uns lieb!
Für den Himmel, für sein Reich, sind wir die Fremden.
Wie wollen wir bei ihm aufgenommen werden, wenn wir hier Gottes Worte
und seine Wahrheit mit Füßen treten?
Gott selbst kam als Fremder in diese Welt. Er kam in sein Eigentum und
wurde von den Seinen nicht erkannt. Er war ihnen fremd. Sie waren ganz
damit beschäftigt und innerlich ausgerichtet, dass sie Gott mit "ihren Werken"
beschenken wollten, aber es waren oft Korruptionsversuche:
"Schau, ich halte doch die Gebote, dann musst du doch auch …"
Wir können alles automatisieren, sogar den Tod in Lagern. Dazu sind wir fähig,
wenn Gottes Gnade sich zurückzieht, weil wir sie oft genug ausschlugen.
Dann überlässt sie uns unseren eitlen Wünschen. Sie gibt uns dahin in unsere
Begierden. Das war vor 1933 und danach so, das ist immer so, und auch heute
sind wir mitten drin, in diesem "Dahingegeben-Werden".
Andere erleben das in ihren Ländern drastischer. Unruhen und Bürgerkriege.
Weil die Wahrheit Jesu, des Herrn, nichts gilt. Sie ist ihnen Kot. Würden wir von
ganzem Herzen umkehren, werden wie die Kinder, so würde sich alles ändern.
Hätten sich die Menschen nach dem ersten Weltkrieg zu Gott bekehrt,
wären sie nicht auf einen Hitler 'reingefallen. Aber die Wahrheit Gottes, aus seinem
Wort, zählte nicht. Und jene, die es hatten, ein Teil von ihnen deutete es nach
eigenem Geschmack.
So ist es heute auch wieder. Wir gehen an Gott vorbei in seinen Schwachen und
Elenden. Wir verlieren uns im Kleinkrieg unserer eitlen Gedanken und
Erkenntnisse. Wir sind ein Volk von Besserwissern und essen die Klugheit
dieser Welt mit Löffeln aus Bits und Bites.
Aber den einen verachten wir, den Eckstein, den Fels, den, durch den der Vater
im Himmel regiert: Nämlich sein eigenes Fleisch und Blut: "Jesus Christus".
Er, der eine große Fremde, der jeden noch so kleinen Gedanken in uns kennt,
und uns nicht verurteilt, sondern vielmehr alle unsere Schuld, alle unsere Sünde,
alle unsere Gemeinheiten, Lieblosigkeiten ertragen hat am Kreuz auf Golgatha,
das eine einmalige Opfer, das eine Geschenk seines Sohnes, dass sein Vater
jemals zu annehmen gewillt ist.
Dieser Eine, der steht Tag für Tag da und ruft nach uns. Dass wir durch seine
Wahrheit frei werden von unserer Sünde und Schuld. Frei vom Ego durch den
Glauben an Jesus, unser Ego, dass so sehr die Sünde des Stolzes liebt.
Merkst du, wie sie da ist? Wie sie spricht: Ich brauche keinen Gott.
Ich brauche keine Erlösung. Ich brauche kein Heilwerden vor Gott.
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Matthäus 25, 34.36
Da wird dann der König sagen zu denen zu seiner Rechten: Kommt her,
ihr Gesegneten meines Vaters, ererbt das Reich, das euch bereitet ist
von Anbeginn der Welt! Ich bin nackt gewesen und ihr habt mich gekleidet.
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Es ist ein Unterschied ob wir Menschen kleiden als Opfer, das wir Gott schenken
wollen, oder als Liebe, weil wir den anderen in der Liebe Jesu liebhaben.
Der König spricht von "Gesegneten meines Vaters". Das bedeutet, sie leben mit Gott
seine Worte aus: "Micha 6, 8". Sonst könnten sie nicht die Gesegneten des
Vater sein. Sie werden nicht dadurch gesegnet, dass sie Menschen kleiden.
Sie ererben das Reich, weil sie Gesegnete des Vaters sind, deren Herz voll von
der Liebe des Vaters ist und der Vater durch seinen Sohn in ihnen andere lieben
konnte und Menschen einkleiden konnte.
Es geht hier nicht um eine soziale Dienstleistung, sondern um eine ganze Hingabe
an Gott und seine Worte, die in uns zur Wirksamkeit kommen wollen.
Eine ganze Hingabe, die den Mantel teilt, die sich schlagen lässt um Jesu willen,
die Meilen mitgeht, die nicht ihr Recht sucht, eine Hingabe, aus der die Früchte
des Geistes erwachsen und der Mensch im Glauben in der Liebe tätig ist.
Da hinken wir alle hinterher. Da mangeln wir des Ruhmes, den wir bei Gott
haben sollten, sagt Paulus.
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5. Mose 24, 17-19
17 Du sollst das Recht des Fremdlings und der Waise nicht beugen
und sollst der Witwe nicht das Kleid zum Pfand nehmen.
18 Denn du sollst daran denken, dass du Knecht in Ägypten gewesen bist
und der HERR, dein Gott, dich von dort erlöst hat.
Darum gebiete ich dir, dass du solches tust.
19 Wenn du auf deinem Acker geerntet und eine Garbe vergessen hast
auf dem Acker, so sollst du nicht umkehren, sie zu holen,
sondern sie soll dem Fremdling, der Waise und der Witwe zufallen,
auf dass dich der HERR, dein Gott, segne in allen Werken deiner Hände.
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5. Mose 27, 19
19 Verflucht sei, wer das Recht des Fremdlings, der Waise und der Witwe beugt!
Und alles Volk soll sagen: Amen.
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Wir hören die Worte Gottes im Geist der Kindschaft, der auch ein Geist
der Hingabe ist, einer Hingabe an den Gekreuzigten und Auferstandenen
Wir hören mit dem Herzen und den Ohren der Hingabe.
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🙏
"Danke Vater Jesu, du bist uns nahe durch dein Wort, und durch deinen Geist.
Wirke deine Werke in uns, bereite sie vor, dass wir in ihnen leben und sie
ausfüllen. Dass wir in Wahrheit mit dir leben, deine Gerechtigkeit lieben
und deine Barmherzigkeit allezeit üben. Durch deine Gnade, die keine Geschenke
nimmt. An deiner Gnade ist alles gelegen. Erbarme dich über uns."
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Der HERR schafft Recht den Waisen und Witwen und hat Fremdlinge lieb,
dass er ihnen Speise und Kleider gibt. Darum sollt ihr auch die Fremdlinge lieben.
5. Mose 10, 18-19
Der Lehrtext:
Da wird dann der König sagen zu denen zu seiner Rechten:
Kommt her, ihr Gesegneten meines Vaters, ererbt das Reich, das euch bereitet ist
von Anbeginn der Welt! Ich bin nackt gewesen und ihr habt mich gekleidet.
Matthäus 25, 34.36
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Danke, für das Lesen. 🌹
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