Diese Gruppe ist gestartet mit dem Auftrag ein vermeintlich göttliches Bild der Welt zu vermitteln. Das basiert auf der Annahme,
dass es nur eine richtige (absolute) Wahrheit geben kann.
Die einzig wahre Wahrheit ist leider, dass die Wahrheit immer vom Blickwinkel abhängig ist und deshalb nicht absolut sein kann.
Das ist eine mathematische erkenntnistheoretische Wahrheit,
die philosophisch (oder auch religiös) bestritten werden,
aber nicht widerlegt werden kann.
Der Anspruch und die Zielsetzung der Gruppe ist nun
für die Versöhnung zwischen Flat-Earthern und Ball-Earthern zu werben
und eine Platform für den Austausch
und das Verstehen unterschiedlicher Blickwinkel zu bieten..
Die Weltbilder der Menschheit haben sich im Lauf der Zeit durch Beobachtung verändert. Gemäß der salomonischen Erkenntnis
haben alle Dinge ihre Zeit, sie kommen und gehen
und sie kommen irgendwann wieder, dann aber leicht verändert.
Als im 16. Jhd. das heliozentrische Weltbild das Geozentrische abgelöst hat,
hat Newton die Gravitation erfunden, um das heliozentrische Bild zu erklären. Und es konnte die Himmelsbeobachtung der Planeten wesentlich einfacher erklären als das heliozentrische.
Dummerweise hat die Mathematik zur selben Zeit nachgewiesen,
dass die Gravitation alleine nicht ausreicht, um die regelmäßigen Planetenbahnen zu erklären. [Dreikörperproblem](https://de.wikipedia.org/wiki/Dreik%C3%B6rperproblem))
Mit der allgemeinen Relativitätstheorie hat Einstein den streit zwischen helio- und geozentrischem Weltbild endgültig beendet,
weil beide Punkt valide Koordinatensystem für einen Beobachter sind.
Ob wir glauben unter einer Kuppel zu leben,
auf die der Tag- und Nachthimmel projiziert wird oder
ob wir glauben, dass die Lichter die wir am Himmel beobachten können
von real existieren Objekten stammen, die wir heute Sterne nennen,
ist persönliche Geschmacksache und es sollte überhaupt keinen Einfluss darauf haben, wie wir uns untereinander die Liebe Gottes weitergeben,
die ER uns geschenkt hat.
Ob die Erde eine Scheibe oder eine Kugel ist,
ist definitiv eine Frage des Blickwinkels.
Wenn wir auf der Erde stehen ist sie in der Beobachtung eine Scheibe,
selbst dann wenn sie nicht wirklich flach ist,
weil wir Höhenunterschiede bis zu 8 km beobachten können.
Wenn wir uns von der Erde entfernen, scheint sie immer mehr zu Kugel zu werden, selbst wenn wir bei genügend großer Entfernung nur die eine Hälfte einer Kugel sehen könne, die dann doch wieder aussieht wie eine Scheibe.
Die Bibel beschreibt an vielen Stellen sehr präzise unsere Welt. Wie sie entstand, wie sie aufgebaut ist und wie sie endet. Das Göttliche Bild unserer Welt weicht von dem -uns wissenschaftlich vermittelten - Bild ab.
Ob diese Beschreibungen wirklich als wissenschaftlich präzise
oder eher als philosophisch begründend betrachtet werden können,
ist eine Frage die durchaus gestellt werden darf.
Eine andere Frage ist, ob die Bibel den Anspruch hat ein wissenschaftliches Bild von der Erde zu zeichnen.
Hat sie nicht vielmehr den Anspruch zu erklären, warum die Welt ist?
Die Wissenschaft ist mit Annahme gestartet Gottes Gesetzmäßigkeiten in der Schöpfung erkennen zu können, aber die Frage nach dem Warum konnte die Wissenschaft nie wirklich erklären,
weil ihre Warum-Fragen immer nur Wie-Antworten produzieren.
Die Wissenschaft kann die Existenz des Schöpfers leugnen,
weil sie ihn so klein gemacht hat,
dass sie ihn selbst nicht mehr erkennen kann.
Im Vakuum, kann die spontane Teilchen-Antiteilchen-Paar-Bildung beobachtet werden. Warum das stattfindet kann sie aber nicht erklären.
Und dort hat sich unser Schöpfer vor der Wissenschaft versteckt.
Im Grunde hat die Wissenschaft damit nur bestätigt,
dass die Welt aus dem Nichts entstanden (erschaffen) ist.
Kann es sein, dass der dogmatische Widerstand der damaligen Kirche
gegen die Einsichten der Wissenschaft dazu geführt hat,
dass die Wissenschaft am Ende selbst auf dem Thron Gotte saß
und immer noch sitzt und uns heute anstelle der Kirche diktiert,
was wir zu glauben haben?
Immer mehr Menschen erkennen, dass die Wissenschaft nicht alles erklärt und suchen Hinweise darauf, wie das Biblische Bild unserer Welt nachgewiesen werden kann.
Das ist gar nicht schwer, weil unser Gehirn dazu gemacht ist alle unsere Beobachtungen so zu interpretieren, dass sie unser Weltbild bestätigen.
Bestes Bespiel dafür ist die Astronomie.
Die Beobachtung der Scheibendrehung von Galaxien hat zur Erfindung (Existenz-Postulat) der Dunklen Materie geführt,
mit der die Scheibendrehung erklärt werden sollte (konnte),
um dogmatisch an der Gravitationsastronomie festhalten zu können.
Dies wiederum hat die Erfindung der Dunklen Energie notwendig gemacht um die geglaubte (postuliert) Ausdehnung der Universums erklären zu können.
Interessanterweise würde die Simulationsthese alle Lücken in Wissenschaft und Philosophie (Religion) erklären können, denn in einem Computerspiel
(Programm) lassen sich die erfahrbaren Gesetzmäßig vollkommen frei und auch widersprüchlich programmieren.
Die Erkenntnisse der Quantenphysik, Relativitätstheorie, Informationstheorie, Teilchenphysik, Bewusstseinsforschung und Neurowissenschaft lassen die Simulationsthese als immer wahrscheinlicher erscheinen.
Mit der Simulationsthese könnte auch erklärt werden, dass sich das Universum ständig verändert (umprogrammiert wird), damit unser (wissenschaftliches) Modell vom Universum erhalten bleiben kann.
Diese Gruppe dient zur Information für (wirklich) Interessierte, die mehr darüber erfahren wollen. Außerdem wäre es schön, wenn wir gemeinsam die Wahrheit beleuchten könnten.
Dieser ursprüngliche Anspruch der Gruppe soll erhalten bleiben, doch ist die angestrebte Ziel-Wahrheit nicht mehr ein biblisches Weltbild sondern die Versöhnung der Menschen mit unterschiedlichen Weltbildern.
Der ganze Streit darüber, wie die Welt beschaffen ist,
ist doch vollkommen irrelevant in Bezug auf die Frage,
wie wir als Menschen miteinander leben und umgehen.